KFZ-Steuer und Steuerrechner

Bis zu 50% Kfz-Steuer sparen - nicht nur der Umwelt zuliebe

Ein Auto zu kaufen, ist mit nicht zu vernachlässigenden Kosten verbunden. Der Anschaffungspreis, dann die KFZ Versicherung und schließlich das Entrichten der Kfz-Steuer, all dies gilt es beim Kauf eines Neuwagen zu bedenken.
Versicherungsbeiträge variieren je nach Anbieter. Im Internet gibt es unzählige Plattformen mithilfe derer die günstigste oder kompetenteste Versicherung ausgewählt werden kann. Die Leistungen der einzelnen Versicherungen können verglichen werden und schließlich fällt die Wahl auf einen bestimmten Anbieter. Kfz-Steuer variieren natürlich auch, je nach Fahrzeug und Hubraum. Ein Diesel- PKW kostet in der Regel mehr Steuern als ein benzinbetriebenes Fahrzeug. Viele Fahrzeugbesitzer glauben, dass bei den Steuern nichts eingespart werden kann. Doch das ist ein Irrglaube. Denn gerade bei älteren Fahrzeugen lassen sich einige Euros an Steuern sparen.

Wie funktioniert das?

In Deutschland gibt es die sogenannten Abgasnormen, diese haben unmittelbaren Einfluss auf die Höhe der Kfz-Steuer. Fahrzeuge, welche von 1992- 1996 gebaut wurden, haben in der Regel die Abgasnorm Euro 1. Manche wurden vom Hersteller in Euro 1 eingestuft, erfüllen jedoch die Abgaswerte der Norm Euro 2. Mit einer einfachen Umschlüsselung in einer Vertragswerkstatt erhält das Fahrzeug schließlich die Euro 2 Norm, was sich deutlich in der Kfz Steuer niederschlägt. Die zu entrichtenden Steuern sinken um beinahe die Hälfte.
Natürlich gibt es auch Fahrzeuge, bei denen eine Umschlüsselung nicht funktioniert. Doch auch für die Besitzer solcher PKW’s gibt es Möglichkeiten.


Prüfen Sie nach, ob es auch für Ihr Fahrzeug eine Nachrüstmöglichkeit gibt, damit auch Sie bis zu 50% KFZ-Steuer einsparen können.


Umrüsten statt Umschlüsseln

Anhand der Steuertabelle oder des Steuerrechners kann ein Fahrzeugbesitzer ermitteln, wie viel Geld er durch eine Umrüstung sparen kann. Möglichkeiten gibt es folgende: Einbau eines Kaltlaufregler oder eines Mini-Kat. Beides ist natürlich zunächst mit Kosten verbunden, doch im besten Falle amortisieren sich diese bereits nach ca. 8 Monaten. Vorher sollte natürlich gründlich überlegt werden, ob das Auto noch einige Jahre gefahren wird, falls nicht, lohnt sich die Umrüstung womöglich kaum.
Für einige japanische Fabrikate gibt es derzeit noch keine Kaltlaufreglersysteme in Deutschland. Doch mit Hilfe eines Mini-Kat rutscht das Fahrzeug ebenfalls in die Euro 2 Abgasnorm.

KFZ-Steuer sparen und Umweltschutz

Der Kaltstart eines Motors ist es, was der Umwelt Probleme verschafft. In der Kaltstartphase haben Motor, Katalysator und Lambdasonde ihre Betriebstemperatur nicht erreicht. Das Benzin- Luft- Gemisch kann nicht vollständig verbrannt und Schadstoffe können nicht umgewandelt werden. Die Folge ist ein höherer Ausstoß von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff. Das geschieht natürlich nur bei Fahrzeugen mit Euro 1 oder niedrigerer Abgasnorm. Die Verpestung der Umwelt durch die giftigen Stoffe, vor allem in der Kaltstartphase, ist der Grund für die hohen Steuern. Vereinfacht kann gesagt werden: je schlechter die Abgaswerte, desto höher die Steuern. Durch den Einbau eines Kaltlaufreglers (KLR) oder eines Minikats wird also nicht nur die Geldbörse des Fahrzeugbesitzers geschont, sondern auch die Umwelt.

Tipp: Sollte das Fahrzeug wider Erwarten noch vor Amortisierung eines Kaltlaufreglers oder Mini-Kats verkauft werden, können die Kosten beim Verkauf geltend gemacht werden. Ein Fahrzeug MIT Kaltlaufregler oder Minikat verkauft sich nämlich zehnmal besser, als OHNE diese Autoteile.

- Zur Steuertabelle von Minikats
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